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KI-Video-Generator kostenlos: Was die Gratis-Tarife bieten

Werbung. Diese Seite enthält Partnerlinks. Wir bleiben in unserer Einschätzung unabhängig.

Kurz gefasst

"Kostenlos" heißt bei KI-Video-Generatoren fast immer: ein kleines Startguthaben oder regelmäßig neue Credits, ein Wasserzeichen im Video und keine Erlaubnis für kommerzielle Nutzung (Stand: Oktober 2026). Für ein paar Probeclips reichen die Gratis-Kontingente von DeeVid, Kling und PixVerse; für Videos ohne Wasserzeichen oder für Kundenprojekte brauchen Sie einen bezahlten Tarif. InVideo listet auf seiner Preisseite gar keinen Gratis-Tarif. Entscheiden sollten Sie nach Ihrem Zweck, nicht nach der Länge der Werbeversprechen. Beträge für Abos nennen wir nicht, weil Anbieter sie häufig ändern.

Für wen: Alle, die KI-Videos ausprobieren wollen und vorher wissen möchten, was "gratis" in der Praxis bedeutet. Für wen nicht: Wer fertige, wasserzeichenfreie Videos für Kunden oder Werbung braucht und nicht bereit ist, dafür einen Tarif zu bezahlen.

Was bedeutet "kostenlos" bei einem KI-Video-Generator?

Prüfen Sie bei jedem Anbieter vier Punkte, bevor Sie sich festlegen:

  1. Credits. Kosten entstehen pro Clip, nicht pro Monat. Ein Startguthaben ist aufgebraucht, sobald Sie ein paar Videos erzeugt haben. Täglich oder monatlich vergebene Credits verfallen dagegen am Ende ihrer Frist und werden nicht übertragen.
  2. Wasserzeichen. Gratis-Videos tragen in der Regel ein Wasserzeichen, das nur bezahlte Tarife entfallen lassen.
  3. Auflösung. Die Gratis-Stufe ist oft niedriger aufgelöst als der Bezahltarif.
  4. Nutzungsrechte. Ob Sie das Video veröffentlichen, bewerben oder an Kunden weitergeben dürfen, regeln die Nutzungsbedingungen. Für Gratis-Nutzer ist die kommerzielle Nutzung bei mehreren Anbietern ausgeschlossen oder nicht ausdrücklich erlaubt.

Wie unterscheiden sich DeeVid, Kling, PixVerse und InVideo im Überblick?

Tool Gratis-Nutzung Wasserzeichen Kommerzielle Nutzung Hinweis
DeeVid AI Keine dauerhafte Gratis-Formel; 20 Credits bei der Registrierung, laut Preisseite etwa vier Videos Ja, bei Gratis-Videos Laut Preisseite für bezahlte Tarife erlaubt, für Gratis-Videos nicht ausgeführt Seite und Oberfläche nicht auf Deutsch
Kling AI Gratis-Credits für Nicht-Abonnenten, monatlich bei der Anmeldung abzuholen; Betrag nicht öffentlich ausgewiesen Entfällt nur für zahlende Abonnenten Nur für zahlende Abonnenten; Nutzungsbedingungen beachten Credits gelten 31 Tage
PixVerse 60 Credits zum Start, danach 30 pro Tag in der Formel "Basic" Ja, in der kostenlosen Formel Im Gratis-Tarif nicht ausgewiesen Ausgabe bis 540P; Abo-Seite erscheint auf Französisch
InVideo Kein Gratis-Tarif auf der Preisseite; kostenlose Gästeplätze in zwei Tarifen Auf der Preisseite nicht erwähnt Auf der Preisseite nicht geregelt Credits verfallen am Monatsende

Die Angaben stammen von den Preis- und Hilfeseiten der Anbieter (Stand: Oktober 2026). Zahlen aus Ratgebern Dritter weichen teils ab: Wer etwa von "66 Credits täglich" bei Kling oder "90 plus 60 Credits" bei PixVerse liest, findet das auf den Anbieterseiten so nicht. Prüfen Sie die Werte in Ihrem Konto, bevor Sie darauf bauen.

Wie gut ist DeeVid AI kostenlos?

Die Preisseite von DeeVid (deevid.ai/pricing, Stand: Oktober 2026) nennt die Tarife Lite, Pro und Premium. Neue Nutzer erhalten 20 Credits bei der Registrierung, was laut Seite etwa vier Videos entspricht; Gratis-Videos tragen ein Wasserzeichen. Die bezahlten Tarife enthalten monatliche Credit-Kontingente (nach Angabe der Seite im Lite-Tarif etwa 40 Videos oder 100 Bilder), die Ausgabe in 720P im Lite-Tarif beziehungsweise 1080P bei Pro und Premium und keine Wasserzeichen. Kommerzielle Nutzung, auch für Werbung und Social-Media-Marketing, ist laut Preisseite erlaubt, vorbehaltlich der Nutzungsbedingungen. Zur Auflösung und zu den Rechten im Gratis-Zustand sagt die Seite nichts.

Zur Kündigung steht dort: Tarife verlängern sich bis zur Kündigung, Sie können jederzeit über die Kontoseite kündigen, das Abo endet dann mit dem Abrechnungszeitraum, und verbleibende Credits können bis zu ihrem Verfall genutzt werden.

Die Nutzungsbedingungen von DeeVid (deevid.ai/terms, Stand: Oktober 2026) sind für Nutzer aus Deutschland wichtig:

  • Zwischen Ihnen und DeeVid gehören die Rechte an erzeugten Inhalten Ihnen; die Bedingungen weisen darauf hin, dass die rechtliche Lage bei KI-Inhalten noch in Bewegung ist.
  • Ein ausdrückliches Recht zur kommerziellen Nutzung enthalten die Bedingungen nicht, und DeeVid rät, Urheberrechtsrisiken selbst zu prüfen.
  • Zahlungen sind grundsätzlich endgültig. Für Kundinnen und Kunden in der EU und im Vereinigten Königreich sehen die Bedingungen einen Verzicht auf das 14-tägige Widerrufsrecht vor, sobald Inhalte erzeugt wurden. Ob eine solche Klausel nach deutschem Verbraucherrecht wirksam ist, können wir nicht beurteilen; fragen Sie im Zweifel die Verbraucherzentrale.
  • Es gilt das Recht von Singapur. Eine eingetragene Betreibergesellschaft nennen die Bedingungen nicht.

Geeignet für: Einsteiger, die ein paar Clips aus Fotos oder Text ausprobieren möchten. Grenzen: Oberfläche nicht auf Deutsch, Wasserzeichen im Gratis-Kontingent, Rückerstattung stark eingeschränkt.

Screenshot von deevid.ai : Preisseite deevid.ai/pricing mit den Tarifen Lite, Pro und Premium und dem Hinweis zu den 20 Credits bei der Registrierung
Screenshot von deevid.ai, aufgenommen am 21. Oktober 2026. Partnerlink.

Zu DeeVid AI ↗ Partnerlink

Wie gut ist Kling AI kostenlos?

Die Abo-Seite von Kling (kling.ai/app/membership/membership-plan, Stand: Oktober 2026) zeigt eine kostenlose Stufe "Basic". Nicht abonnierte Nutzer können sich bei der Anmeldung jeden Monat Gratis-Credits abholen, die 31 Tage gültig sind; wie viele es sind, steht auf der Seite nicht. Tägliche Bonus-Credits sind Abonnenten vorbehalten und verfallen am selben Tag um Mitternacht. Das Entfernen des Wasserzeichens und die kommerzielle Nutzung sind zahlenden Abonnenten vorbehalten; Monats-Credits eines Abos gelten 31 Tage, einzeln gekaufte Credits zwei Jahre. Wie viele Credits ein Clip kostet, hängt von Modell, Dauer und Auflösung ab.

Die Nutzungsbedingungen von Kling (kling.ai/docs/user-policy, Stand: Oktober 2026) enthalten für die Rechte an den Ergebnissen wichtige Punkte:

  • Die Nutzerin oder der Nutzer hält nach dem anwendbaren Recht die Rechte an den Inhalten; Kling beansprucht kein Eigentum (Abschnitt 4.4).
  • Ohne schriftliche Genehmigung muss bei Nutzung oder Verbreitung der erzeugten Inhalte die Marke "Kling AI" erscheinen oder deutlich angegeben werden, dass die Ausgabe von Kling AI erzeugt wurde (Abschnitt 4.5).
  • Ohne schriftliche Genehmigung von Kling dürfen Ausgaben nicht kommerziell genutzt, vervielfältigt, verbreitet oder verändert werden (Abschnitt 4.6). Für bezahlte Tarife gelten gesonderte Bedingungen, die Sie vor einem kommerziellen Einsatz selbst prüfen sollten.
  • Sie räumen Kling ein einfaches, unentgeltliches Nutzungsrecht an Ihren Eingaben und Ergebnissen ein, unter anderem zur Verbesserung der Funktionen und zur Werbung (Abschnitt 4.7); der Widerruf ist per E-Mail an den Support möglich.
  • Ergebnisse dürfen nicht zum Training eigener KI-Modelle verwendet werden (Abschnitt 3.1).
  • Wo Daten gespeichert werden, sagen die Bedingungen nicht; sie verweisen auf die Datenschutzerklärung.

Zum Kündigen eines Abos: bei einer Buchung über iPhone oder Android in den Einstellungen des Stores, bei einer Buchung im Web über das Profil und "Manage Plan". Nicht genutzte Monats-Credits verfallen mit dem Ende des Abos.

Geeignet für: regelmäßiges, kostenloses Ausprobieren in kleinen Mengen. Grenzen: Wasserzeichen, kein kommerzieller Einsatz im Gratis-Zustand, Menge der Gratis-Credits nicht öffentlich.

Screenshot von kling.ai : Kling-Abo-Seite kling.ai/app/membership/membership-plan mit der Formel "Basic" und den häufigen Fragen zu Gratis-Credits und Verfall
Screenshot von kling.ai, aufgenommen am 21. Oktober 2026. Partnerlink.

Zu Kling AI ↗ Partnerlink

Wie gut ist PixVerse kostenlos?

Die Abo-Seite von PixVerse (app.pixverse.ai/subscribe, Stand: Oktober 2026) zeigt in der kostenlosen Formel "Basic" 60 Credits zum Start und danach 30 Credits pro Tag, die täglich um 0 Uhr UTC zurückgesetzt werden und am Tagesende verfallen. Die Videoausgabe geht bis 540P, und die Zeile "ohne Wasserzeichen" ist nur bei den bezahlten Formeln angehakt. Diese geben täglich 60 Credits plus 1.200 bis 25.000 Credits je Abrechnungszeitraum; nicht genutzte Abo-Credits verfallen mit dem neuen Zeitraum, nur Bonus-Credits (Käufe, Aktionen) verfallen nie. Wer anderswo von "90 Credits einmalig und 60 pro Tag" liest, sieht die Werte der bezahlten Formeln. Zur kommerziellen Nutzung der kostenlosen Ausgaben macht die Seite keine Angabe. Die Abo-Seite erscheint zudem auf Französisch: Achten Sie darauf, dass Sie Oberfläche und Bedingungen in einer Sprache lesen, die Sie sicher verstehen.

Geeignet für: kurze, günstige Experimente. Grenzen: Wasserzeichen, 540P, Rechte im Gratis-Zustand nicht ausgewiesen.

Screenshot von app.pixverse.ai : PixVerse-Abo-Seite app.pixverse.ai/subscribe mit der Formel "Basic" (60 Start-Credits, 30 pro Tag, 540P) im Vergleich zu den bezahlten Formeln
Screenshot von app.pixverse.ai, aufgenommen am 21. Oktober 2026. Partnerlink.

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Gibt es bei InVideo einen Gratis-Tarif?

Die Preisseite (invideo.io/pricing, Stand: Oktober 2026) nennt die Tarife Starter, Plus und Max sowie eine Enterprise-Option. Einen Gratis-Tarif listet sie nicht. Zwei Zahlen aus der Seite helfen bei der Einordnung: Die Tarife enthalten pro Platz und Monat 400, 2.000 und 5.000 Credits, die nicht in den nächsten Monat übertragen werden. In den Tarifen Plus und Max stehen außerdem kostenlose Gästeplätze mit je 190 Credits zur Verfügung (zehn bei Plus, zwanzig bei Max). Das ist ein Angebot für Teams, kein Gratis-Test für Einzelne.

Zu Wasserzeichen und kommerzieller Nutzung macht die Preisseite keine Angabe; die Details stehen in den Bedingungen des Anbieters, prüfen Sie sie vor der Anmeldung. Zu Rückgabe und Kündigung sagt die Hilfe von InVideo (Stand: Juni 2026):

  • Eine Erstattung ist innerhalb von 7 Tagen nach Kauf oder Verlängerung möglich, aber nur, wenn das Abo nicht genutzt wurde. Als genutzt gilt es, sobald im Abrechnungszeitraum ein Video oder Element erzeugt oder heruntergeladen wurde.
  • Genutzte Abos werden nicht erstattet.
  • Den Antrag stellen Sie per E-Mail an den Support; bei Genehmigung wird die Erstattung sofort veranlasst und ist nach 5 bis 10 Werktagen sichtbar. Wurde das Abo über den Apple App Store gebucht, läuft die Erstattung über Apple.
  • Kündigen können Sie jederzeit; das Abo bleibt bis zum Ende des Zeitraums aktiv.

Geeignet für: Teams, die Videos mit Zeitleistenbearbeitung planen. Grenzen: kein Gratis-Tarif, Credits verfallen, Erstattung nur ohne Nutzung.

Screenshot von invideo.io : Preisseite invideo.io/pricing mit den Tarifen Starter, Plus und Max und der Zeile zu den Gästeplätzen
Screenshot von invideo.io, aufgenommen am 21. Oktober 2026. Partnerlink.

Zu InVideo AI ↗ Partnerlink

Welches ist der beste KI-Video-Generator?

Einen besten Generator für alle gibt es nicht, und wir bewerten keinen mit einer Note. Entscheidend sind Ihre Ziele:

Ziel Worauf Sie achten sollten
Gratis probieren Wie viele Credits verbraucht ein Clip, und wird das Kontingent täglich, monatlich oder nur einmal vergeben?
Videos veröffentlichen Ein Tarif, dessen Bedingungen kommerzielle Nutzung ausdrücklich nennen und der kein Wasserzeichen setzt
Viel bearbeiten Zeitleiste, Exportformate und Teamfunktionen
Auf Deutsch arbeiten Funktionieren Oberfläche und Prompt-Eingabe in Ihrer Sprache? Prüfen Sie das mit einem Testprompt, bevor Sie zahlen
Kundenprojekte Nutzungsbedingungen, Namensnennung und Abrechnungsweg des Anbieters

Für Sprache und Vertonung der Clips lohnt der Blick auf Text to Speech kostenlos →; wer aus Fotos Bewegtbild machen will, findet bei Deevid AI kostenlos: Fotos zum Video → Details zu einem der Anbieter. Und wer die Clips anschließend schneiden möchte, vergleicht Schnittprogramme unter Filmora kostenlos →.

Kann ChatGPT ein Video erstellen?

Die Videofunktion, mit der OpenAI auftrat, hieß Sora. Nach der Hilfeseite von OpenAI (Stand: Oktober 2026) wurden die Web- und App-Version von Sora am 26. April 2026 eingestellt; die Programmierschnittstelle sollte am 24. September 2026 folgen. Inhalte lassen sich exportieren. Was ChatGPT heute an Videofunktionen bietet, stand auf dieser Hilfeseite nicht; die aktuellen Funktionen finden Sie in der Hilfe von OpenAI.

Sicher ist: Für Drehbuch, Szenenbeschreibung und Prompt-Entwurf ist ein Textassistent nützlich. Das eigentliche Video erzeugen Sie dann in einem der Generatoren oben.

Screenshot von help.openai.com : OpenAI-Hilfeseite "What to know about the Sora discontinuation" (help.openai.com/en/articles/20001152) mit den Daten der Einstellung von App, Web und API
Screenshot von help.openai.com, aufgenommen am 21. Oktober 2026.

Was kostet ein KI-Video, zum Beispiel 30 Sekunden?

Eine feste Antwort gibt es nicht, weil Anbieter in Credits abrechnen und ein Clip je nach Länge, Modell und Auflösung unterschiedlich viele verbraucht. Aus den Angaben der Anbieter lassen sich zwei Rechenhilfen ableiten:

  • DeeVid nennt 20 Registrierungs-Credits für etwa vier Videos. Rechnerisch sind das rund fünf Credits pro Video, in der dort angenommenen Länge und Qualität.
  • Bei einem Abo teilen Sie das Monatskontingent durch den Verbrauch eines Clips Ihrer gewünschten Länge. Erzeugen Sie dafür zuerst einen Testclip und notieren Sie den Verbrauch.

Rechnen Sie außerdem mit Wiederholungen: Selten sitzt der erste Versuch. Planen Sie also zwei bis drei Durchläufe pro Szene ein. Ein Beispiel ohne Preise: Besteht ein Video aus sechs Szenen und rechnen Sie mit drei Versuchen je Szene, sind es 18 Clips. Bei fünf Credits pro Clip wären das 90 Credits, also deutlich mehr, als das Startguthaben von 20 Credits hergibt.

Muss ich KI-Videos kennzeichnen?

Wenn Sie ein Video veröffentlichen, das echten Personen, Orten oder Ereignissen täuschend ähnelt, kann eine Kennzeichnungspflicht greifen. Grundlage ist Artikel 50 der KI-Verordnung (Verordnung (EU) 2024/1689, Text auf EUR-Lex, Stand: Oktober 2026). Die Transparenzpflichten gelten nach den Angaben der Europäischen Kommission seit dem 2. August 2026. Die Kommission hat Leitlinien zur Transparenz veröffentlicht und einen freiwilligen Verhaltenskodex für KI-generierte Inhalte vorgelegt, den sie als geeignet ansieht, die Einhaltung nachzuweisen; die Pflichten des Artikels 50 bleiben gesetzliche Pflichten. Rund 190 Organisationen hatten den Kodex Ende Juli 2026 unterzeichnet.

Die Kernpunkte im Überblick:

Wer Was Hinweis
Anbieter von KI-Systemen Ausgaben (Audio, Bild, Video, Text) maschinenlesbar als KI-erzeugt oder manipuliert markieren (Artikel 50 Absatz 2) Für bereits vor dem 2. August 2026 am Markt befindliche Systeme sieht die Kommission eine Übergangsfrist bis zum 2. Dezember 2026 vor
Betreiber, die Deepfakes veröffentlichen Angeben, dass der Inhalt KI-erzeugt oder manipuliert ist (Artikel 50 Absatz 4) Bei erkennbar künstlerischen, kreativen, satirischen oder fiktionalen Werken genügt ein Hinweis, der den Genuss des Werks nicht beeinträchtigt
Betreiber, die Texte zur Information der Öffentlichkeit veröffentlichen KI-Erzeugung kenntlich machen Entfällt bei menschlicher Prüfung mit redaktioneller Verantwortung

Als Deepfake definiert Artikel 3 Nummer 60 einen KI-erzeugten oder manipulierten Bild-, Ton- oder Videoinhalt, der existierenden Personen, Gegenständen, Orten, Einrichtungen oder Ereignissen ähnelt und fälschlich als echt oder wahrheitsgemäß erscheinen würde. Betreiber ist, wer ein KI-System in eigener Verantwortung einsetzt; rein private, nicht berufliche Nutzung zählt nach Artikel 3 Nummer 4 nicht dazu. Die Pflicht trifft also vor allem gewerbliche und öffentliche Nutzungen. Eine Verordnung der EU gilt in Deutschland unmittelbar; welche Behörde Verstöße verfolgt, klären Sie bei Bedarf mit einer Rechtsberatung.

Das ist keine Rechtsberatung. Wenn Sie Videos gewerblich veröffentlichen, holen Sie eine rechtliche Einschätzung ein.

Screenshot von digital-strategy.ec.europa.eu : Seite der Europäischen Kommission zum Verhaltenskodex für KI-generierte Inhalte (digital-strategy.ec.europa.eu/en/policies/code-practice-ai-generated-content) mit dem Hinweis, dass die Pflichten des Artikels 50 seit dem 2. August 2026 gelten
Screenshot von digital-strategy.ec.europa.eu, aufgenommen am 21. Oktober 2026.

Wie probiere ich Gratis-Generatoren in 30 Minuten selbst aus?

Mit dieser Methode erkennen Sie die Unterschiede, ohne sich auf Werbung zu verlassen:

  1. Schreiben Sie denselben Prompt, zum Beispiel eine kurze Szene mit einer Person am Fenster.
  2. Erzeugen Sie bei jedem Anbieter einen Clip mit Standardeinstellungen.
  3. Notieren Sie, wie viele Credits ein Clip verbraucht hat und wie lange er geworden ist.
  4. Prüfen Sie, ob ein Wasserzeichen im Bild liegt und wie groß es ist.
  5. Lesen Sie in den Nutzungsbedingungen, was für die kommerzielle Nutzung gilt.
  6. Wiederholen Sie den Test am nächsten Tag, um zu sehen, ob das Kontingent neu vergeben wird.

Welche Fragen stelle ich dem Anbieter, bevor ich ein Abo abschließe?

  • Darf ich die Videos aus dem bezahlten Tarif auch für Kunden oder Werbung einsetzen, und gilt das auch für bereits erzeugte Clips nach einer Kündigung?
  • Muss ich den Namen des Anbieters nennen, wenn ich Clips veröffentliche?
  • Wie lange gelten nicht verbrauchte Credits, und was passiert beim Wechsel des Tarifs?
  • Wie läuft die Kündigung, und wann endet das Abo im Abrechnungszeitraum?
  • Wo werden meine hochgeladenen Fotos und Prompts gespeichert, und werden sie zum Training verwendet?
  • Gibt es eine deutsche Oberfläche oder Hilfe, und wie erreiche ich den Support?

Bewahren Sie die Antworten und die zum Kaufzeitpunkt gültigen Bedingungen auf, etwa als Bildschirmfoto.

Welche Fehler machen Einsteiger bei Gratis-Generatoren am häufigsten?

  1. Ein Wasserzeichenvideo veröffentlichen und für fertig halten. Wer Kundenmaterial liefern will, braucht den Bezahltarif.
  2. Credits an langen Prompts verbrennen. Beginnen Sie mit kurzen, einfachen Szenen und steigern Sie erst nach einem gelungenen Test.
  3. Reale Personen ohne Einwilligung abbilden. Lebensechte Darstellungen echter Menschen sind rechtlich heikel; das gilt unabhängig vom Werkzeug.
  4. Abos nicht kündigen. Tarife verlängern sich bis zur Kündigung; notieren Sie das Abrechnungsdatum.
  5. Zahlen aus Ratgebern ungeprüft übernehmen. Credits, Auflösungen und Fristen ändern sich; Gewicht hat die aktuelle Anbieterseite.

Unsicher? Beschreiben Sie Ihr Video-Projekt

Häufige Fragen

Welches ist der beste KI-Video-Generator?

Das hängt von Ihrem Zweck ab: Probieren, Veröffentlichen oder Bearbeiten. Vergleichen Sie Credits, Wasserzeichen und Rechte, nicht Werbeversprechen.

Kann ChatGPT ein Video erstellen?

Sora, das Videoprodukt von OpenAI, wurde nach der Hilfeseite von OpenAI am 26. April 2026 als App und Website eingestellt. Für Texte und Prompts ist ChatGPT nützlich; das Video entsteht in einem Generator. Aktuelle Funktionen finden Sie in der Hilfe von OpenAI.

Welche KI ist kostenlos und kann Videos erstellen?

Nach den Anbieterseiten bieten DeeVid (20 Registrierungs-Credits), Kling (monatliche Gratis-Credits bei der Anmeldung) und PixVerse (60 Start-Credits, danach 30 pro Tag) kleine Gratis-Kontingente mit Wasserzeichen. InVideo listet keinen Gratis-Tarif.

Kann ich KI-Videos kostenlos ohne Anmeldung erstellen?

Bei den hier genannten Anbietern gibt es Gratis-Credits nur für registrierte Konten. Wer ein Angebot ganz ohne Anmeldung findet, sollte besonders genau auf Betreiber, Datenschutz und Nutzungsrechte achten.

Darf ich Gratis-Videos kommerziell nutzen?

Meist nicht oder nicht ausdrücklich. Bei Kling sind kommerzielle Nutzung und Wasserzeichenfreiheit zahlenden Abonnenten vorbehalten; DeeVid nennt kommerzielle Nutzung nur im Zusammenhang mit bezahlten Tarifen; PixVerse macht zur kostenlosen Formel keine Angabe. Lesen Sie die Bedingungen.

Muss ich ein KI-Video kennzeichnen?

Bei täuschend echten Inhalten kann nach Artikel 50 der KI-Verordnung eine Kennzeichnungspflicht bestehen, die Transparenzpflichten gelten seit dem 2. August 2026. Im Zweifel fragen Sie eine Rechtsberatung.

Siehe auch