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Passwortmanager kostenlos: Welche Gratis-Tarife taugen?

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Kurz gefasst
Ein Passwortmanager ist nach Einschätzung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) grundsätzlich sinnvoll und besser, als Passwörter mehrfach zu verwenden. Kostenlos gibt es brauchbare Lösungen, aber mit unterschiedlichen Grenzen: Proton Pass und Bitwarden erlauben laut ihren Preisseiten unbegrenzt viele Geräte, NordPass und RoboForm beschränken den Gratis-Tarif auf ein einzelnes Gerät, und KeePass ist ein freies Programm ohne Anbieterkonto. Welche Lösung passt, hängt davon ab, ob Sie Cloud-Synchronisation wollen und wem Sie Ihre Daten anvertrauen (Stand: Oktober 2026).
Für wen: Alle, die Passwörter nicht mehr im Browser, im Kopf oder auf Zetteln verwalten wollen. Für wen nicht: Wer sein Master-Passwort nicht sicher aufbewahren kann oder keine zweite Absicherung für wichtige Konten einrichten möchte.
Lohnt sich ein Passwortmanager überhaupt?
Das BSI beantwortet die Frage auf seiner Verbraucherseite zu Passwort-Managern mit einem klaren Ja: Die Nutzung sei grundsätzlich lohnenswert und besser, als verbreitete Passwörter wiederzuverwenden. Die Programme speichern Zugangsdaten verschlüsselt und schützen sie mit einem Master-Passwort. Zu den Vorteilen zählt das BSI:
- verschlüsselte Ablage,
- das Erzeugen starker Passwörter,
- Hinweise auf schwache oder mehrfach genutzte Passwörter,
- Warnungen bei Phishing, etwa wenn die Adresse der Seite von der gespeicherten abweicht,
- Synchronisation zwischen Geräten.
Es nennt aber auch Risiken: Wer das Master-Passwort vergisst, kann im schlimmsten Fall alle Daten verlieren, und bei einem Angriff auf den Manager selbst könnten alle Passwörter betroffen sein. Bei Cloud-Diensten vertrauen Sie dem Anbieter Ihre Daten an; der Serverstandort entscheidet laut BSI, welches Datenschutzrecht gilt. Für besonders wichtige Konten wie das E-Mail-Konto empfiehlt das BSI zusätzlich einen zweiten Faktor, denn über das E-Mail-Konto lassen sich Passwörter anderer Dienste zurücksetzen.
Wer selbst einen Onlineshop oder ein Newsletter-Konto betreibt, trägt zusätzliche Verantwortung: Ein gekapertes Administratorkonto betrifft dann nicht nur Sie, sondern auch Ihre Kundschaft. Welche Zugänge dabei besonders zählen, zeigt unsere Seite zum Aufbau eines Shops. Onlineshop erstellen →
Welche Begriffe sollten Sie kennen?
- Master-Passwort: das eine Passwort, das den Zugang zum Manager öffnet. Es sollte lang sein und nirgendwo sonst vorkommen.
- Tresor: der verschlüsselte Bereich, in dem Zugangsdaten, Notizen und Karten liegen. Manche Anbieter erlauben mehrere Tresore, etwa einen privaten und einen gemeinsamen.
- Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA): eine zweite Bestätigung neben dem Passwort, zum Beispiel ein Code aus einer App.
- Passkey: ein Anmeldeverfahren ohne Passwort. Der Schlüssel liegt auf Ihrem Gerät oder in Ihrem Manager.
- Alias: eine Weiterleitungsadresse, die Ihre echte E-Mail-Adresse verbirgt, wenn Sie sich bei einem Dienst anmelden.
- Import und Export: das Übertragen von Zugangsdaten zwischen Programmen, meist über eine Datei.
Welche Kriterien sind bei einem kostenlosen Passwortmanager wichtig?
Das BSI stellt fünf Fragen, die Sie vorab beantworten sollten: Welche Konten sollen verwaltet werden? Soll es ein Browser-Manager oder ein eigenständiges Programm sein? Sollen die Daten in der Cloud oder lokal liegen? Brauchen Sie einen zweiten Faktor für sensible Daten? Ist Ihr Master-Passwort stark genug? Auf Browser-integrierte Manager geht das BSI gesondert ein: Sie seien für Schadsoftware leichter auszulesen, weil Browser diese Funktion nicht so hoch priorisieren.
Dazu kommen Kriterien für die Wahl eines Anbieters:
- Geräte. Wie viele Geräte erlaubt der Gratis-Tarif, und können Sie sich überall anmelden, wo Sie arbeiten?
- Passkeys. Unterstützt der Tarif sie?
- Weitere Funktionen. E-Mail-Aliase, Teilen von Zugängen, Zwei-Faktor-Generator, Überwachung auf Datenlecks: Was ist kostenlos, was kostet extra?
- Prüfbarkeit. Ist der Quellcode offen? Gibt es unabhängige Prüfungen?
- Ausstieg. Können Sie Ihre Daten exportieren, wenn Sie wechseln wollen?
Cloud, lokal oder Browser: Was unterscheidet die Bauarten?
Die Wahl der Bauart prägt Komfort und Risiko stärker als jede einzelne Funktion.
Cloud-Manager wie Proton Pass, NordPass, RoboForm (in der Bezahlversion) oder Bitwarden speichern den verschlüsselten Tresor auf Servern des Anbieters und gleichen ihn zwischen Ihren Geräten ab. Der Komfort ist hoch, dafür vertrauen Sie dem Anbieter und seinem Serverstandort. Das BSI weist darauf hin, dass der Standort bestimmt, welches Datenschutzrecht gilt.
Lokale Manager wie KeePass halten die Daten in einer Datei auf Ihrem Rechner. Es gibt kein Anbieterkonto und keinen fremden Server, dafür sind Sicherung und Verteilung Ihre Aufgabe. Wer die Datei verliert und keine Kopie hat, verliert alles.
Browser-Manager sind am bequemsten, weil sie ohne Installation laufen. Das BSI sieht sie jedoch als leichter auslesbar für Schadsoftware an und rät zu zusätzlichem Schutz. Wenn Sie beim Browser bleiben, sichern Sie zumindest das Geräte-Konto mit einem starken Passwort und aktivieren Sie die Bildschirmsperre.
Welche Gratis-Tarife gibt es im Überblick?
| Lösung | Gratis-Nutzung | Geräte | Passkeys | Hinweis |
|---|---|---|---|---|
| Proton Pass | Unbegrenzt viele Zugangsdaten, Notizen und Karten | Unbegrenzt | Ja, laut Preisseite | Zehn E-Mail-Aliase gratis; kein eingebauter 2FA-Generator |
| NordPass | Gratis-Konto für eine Person, Grundfunktionen mit Speicherung und Autofill | Ein Gerät (kein Zugriff auf mehreren Geräten) | Auf der Tarifseite prüfen | Passwortgesundheit, Datenleck-Prüfung und Dateianhänge fehlen im Gratis-Tarif |
| RoboForm | Unbegrenzt viele Passwörter | Ein Gerät | Auf der Anbieterseite prüfen | Support im Gratis-Tarif per E-Mail |
| Bitwarden | Immer kostenloser Account, unbegrenzt viele Passwörter | Unbegrenzt | Ja, laut Preisseite | Quelloffen laut Anbieter, ohne Partnerlink |
| KeePass | Freies Programm | Eine Datenbank, die Sie selbst verteilen | Auf der Anbieterseite prüfen | Kein Anbieterkonto, ohne Partnerlink |
Die Angaben stammen von den Preis- und Tarifseiten der Anbieter (Stand: Oktober 2026). Gratis-Grenzen ändern sich gelegentlich, vergleichen Sie sie deshalb am Tag der Anmeldung noch einmal.
Was bietet Proton Pass kostenlos?
Die Preisseite von Proton nennt im kostenlosen Tarif unbegrenzt viele Zugangsdaten, Notizen und Kreditkarten, unbegrenzt viele Geräte mit Apps für Browser, Mobilgeräte und Desktop, einen Passwortgenerator, Passkey-Unterstützung, einen einfachen Passwortimport, Warnungen vor schwachen und mehrfach verwendeten Passwörtern sowie zehn Aliase zum Verbergen der echten E-Mail-Adresse. Dazu kommen zwei Tresore, die sich mit bis zu zwei weiteren Personen teilen lassen. Einen eingebauten Zwei-Faktor-Generator gibt es im Gratis-Tarif nicht.
Dem Bezahltarif Pass Plus vorbehalten sind unter anderem unbegrenzte Aliase, der 2FA-Generator, weitergehende Teilen-Funktionen, Darkweb-Überwachung, Dateianhänge und Notfallzugriff. Für bezahlte Tarife gilt laut Seite eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie. Eine Lizenz „für immer“ führt die Preisseite nicht auf; es gibt monatliche und jährliche Abrechnung.
Geeignet für: Einsteiger, die viele Geräte nutzen und Passkeys testen wollen. Grenzen: wenige Aliase, kein 2FA-Generator, weitergehendes Teilen nur in bezahlten Tarifen.

Was bietet NordPass kostenlos?
Die Tarifseite von NordPass führt einen Gratis-Tarif für ein Konto, ohne zeitliche Begrenzung. Enthalten sind die Grundfunktionen: Passwörter speichern, automatisch ausfüllen und sicher ablegen. Nicht enthalten sind laut Seite der Zugriff auf mehreren Geräten, die Prüfung der Passwortqualität, die Analyse von Datenlecks, der NordPass-Authenticator und Dateianhänge. Für die Tarife Premium und Family nennt der Anbieter eine Rückerstattung innerhalb von 30 Tagen nach dem Kauf; im Gratis-Tarif fällt naturgemäß nichts an, was erstattet werden könnte.
Ob Passkeys im Gratis-Tarif verwaltet werden, geht aus der Tarifübersicht nicht eindeutig hervor; fragen Sie das vor dem Umzug beim Anbieter nach. Auch die Unterstützung einzelner Browser sollten Sie vor dem Import prüfen.
Geeignet für: Menschen mit nur einem Hauptgerät. Grenzen: Gerätewechsel erfordert erneutes Anmelden, keine Datenleck-Prüfung.

Was bietet RoboForm kostenlos?
Auf der Seite für Privatkunden beschreibt RoboForm den Gratis-Tarif mit unbegrenzt vielen Passwörtern auf einem einzigen Gerät. Der Premium-Tarif bietet unbegrenzte Geräte und eine Geld-zurück-Garantie von 30 Tagen; der Family-Tarif deckt bis zu fünf Premium-Konten ab. Für den Gratis-Tarif nennt die Seite Support per E-Mail rund um die Uhr. Wer Passwörter auf Handy und Rechner braucht, kommt mit dem Gratis-Tarif nicht aus: Bei nur einem Gerät entfällt der Abgleich zwischen zwei Geräten von vornherein. Die genaue Funktionsmatrix, etwa zu Sicherung, Notfallzugriff und Passkeys, zeigt die Seite als Tabelle mit Häkchen; prüfen Sie sie vor der Anmeldung selbst.
Geeignet für: Einzelplatz, ein Rechner. Grenzen: nur ein Gerät, kein Abgleich zwischen Telefon und Rechner.

Was ist besser, Bitwarden oder KeePass?
Ein „besser“ ohne Kriterium gibt es nicht. Die Unterschiede in der Praxis:
Bitwarden nennt auf seiner Preisseite einen immer kostenlosen Account mit unbegrenzt vielen Geräten und Passwörtern, Passkey-Verwaltung und Open-Source-Sicherheit. Für Teilen und weitere Funktionen gibt es bezahlte Tarife (Premium, Familien, Teams, Enterprise). Wie weit das Teilen im Gratis-Konto reicht, lesen Sie am besten in der Vergleichstabelle der Preisseite nach.
KeePass beschreibt sich auf keepass.info als wirklich kostenlos und quelloffen (OSI-zertifiziert), mit einer Datenbank, die durch einen Hauptschlüssel gesperrt ist. Die Datenbankdateien werden mit AES-256, ChaCha20 und Twofish verschlüsselt. Eine Synchronisation nennt die Seite nicht: Wer mehrere Geräte nutzt, muss die Datei selbst verteilen und sichern. Das BSI nennt KeePass in seinem Merkblatt zu Passwort-Managern nicht.
Als Faustregel: Bitwarden eignet sich für den Komfort eines Cloud-Kontos, KeePass für Menschen, die ihre Daten selbst verwalten möchten und dafür Aufwand akzeptieren. Beide sind Beispiele ohne Partnerlink.


Welcher Gratis-Tarif passt zu welchem Profil?
| Profil | Worauf es ankommt | Naheliegende Wahl |
|---|---|---|
| Handy, Laptop und Tablet im Alltag | Abgleich über Geräte, Passkeys | Cloud-Tarif ohne Gerätegrenze, etwa Proton Pass oder Bitwarden |
| Ein einziger Rechner, wenig Konten | Einfachheit | Ein Tarif für ein Gerät kann genügen, etwa NordPass oder RoboForm |
| Technikaffin, will keine Cloud | Volle Kontrolle über die Datei | KeePass mit eigener Sicherung |
| Mehrere Personen im Haushalt | Teilen und getrennte Tresore | Bezahlte Familien-Tarife prüfen |
| Selbstständig, Zugänge zu Shop und Newsletter | zweiter Faktor, Notfallplan | Bezahlter Tarif mit 2FA-Generator in Betracht ziehen |
Die Tabelle ist eine Orientierung nach den dokumentierten Gratis-Grenzen, keine Rangliste. Wenn Sie unsicher sind, beginnen Sie mit dem Tarif, der keine Gerätegrenze hat: Er lässt sich später am leichtesten ausbauen oder verlassen.
Wie sicher ist Proton Pass?
Proton gibt an, Proton Pass sei von der deutschen Sicherheitsfirma Cure53 geprüft worden, im Mai und Juni 2023; der Bericht dazu erschien im Proton-Blog am 19. Juli 2023. Die Prüfung umfasste die mobilen Apps, die Browser-Erweiterungen und die Schnittstelle. Laut Proton wurde der Bericht veröffentlicht und alle Befunde wurden behoben, bis auf einen mittelschweren, der auf eine Plattformgrenze von Android zurückgeht. Zusätzlich nennt die Sicherheitsseite ein öffentliches Bug-Bounty-Programm und offenen Quellcode. Der Sitz des Unternehmens liegt in der Schweiz.
Lesen Sie das nüchtern: Es handelt sich um eine Prüfung aus dem Jahr 2023, nicht um eine laufende Garantie, und der Bericht wurde vom Anbieter selbst veröffentlicht. Für Ihre Entscheidung zählt, dass die Prüfung überhaupt öffentlich nachlesbar ist; ein Manager ohne nachvollziehbare Prüfung bietet Ihnen weniger Anhaltspunkte. Fragen Sie bei jedem Anbieter, den Sie in Betracht ziehen, nach Prüfer, Jahr und Umfang.

Gibt es kostenlose Passkeys?
Ein Passkey ist ein Anmeldeverfahren ohne Passwort. Das BSI beschreibt es auf seiner Verbraucherseite so: Sie richten den Passkey einmal in den Sicherheitseinstellungen eines Dienstes ein und bestätigen die Anmeldung danach per Fingerabdruck oder Gesichtserkennung. Passkeys könnten nicht zu einfach sein oder vergessen werden, sie seien schnell erstellt und widerstünden gängigen Phishing-Angriffen, weil der geheime Schlüssel nie übertragen werde. Jeder Passkey schütze nur ein einziges Konto. Bietet ein vertrauenswürdiger Dienst an, einen Passkey einzurichten, ist das nach Einschätzung des BSI ein Gewinn an Sicherheit und Komfort.
Passkeys selbst kosten nichts; entscheidend ist, wo sie gespeichert werden. Laut ihren Preisseiten bieten Proton Pass im kostenlosen Tarif und Bitwarden in allen Konten Passkey-Verwaltung. Bei NordPass und RoboForm klären Sie das auf der Anbieterseite, bevor Sie sich für einen Gratis-Tarif entscheiden. Beachten Sie außerdem: Geht das Gerät verloren und gibt es kein Backup, kann ein Passkey verloren sein. Richten Sie deshalb für wichtige Konten immer einen zweiten Zugang ein.

Wie lege ich ein starkes Master-Passwort an und sichere mich ab?
Das Master-Passwort ist der Schlüssel zu allem. Gehen Sie so vor:
- Wählen Sie einen langen, nur dafür verwendeten Satz. Verwenden Sie ihn nirgendwo sonst.
- Notieren Sie ihn an einem sicheren Ort, zum Beispiel im Safe. Das BSI warnt, dass bei Verlust im schlimmsten Fall alle Daten verloren sind.
- Aktivieren Sie einen zweiten Faktor für das E-Mail-Konto und für den Passwortmanager selbst, wenn er das anbietet.
- Halten Sie Geräte und Software aktuell und sichern Sie sie mit PIN oder Passwort, wie das BSI es empfiehlt.
- Legen Sie eine Notfallregelung fest, falls Sie nicht erreichbar sind.
Welche Fehler machen Einsteiger mit Passwortmanagern?
- Ein schwaches oder wiederverwendetes Master-Passwort. Es schützt alles andere; ein Passwort, das Sie schon bei anderen Diensten nutzen, hebelt den Schutz aus.
- Der Manager bleibt halb leer. Wer nur einzelne Konten einträgt und für den Rest weiter alte Passwörter nutzt, verschenkt den Vorteil. Beginnen Sie mit E-Mail, Online-Banking und Shops.
- Kein zweiter Faktor für das E-Mail-Konto. Das BSI nennt E-Mail-Konten ausdrücklich als besonders wichtig, weil sich darüber Passwörter anderer Dienste zurücksetzen lassen.
- Die Exportdatei bleibt liegen. Beim Umzug entsteht oft eine ungeschützte Datei mit allen Passwörtern. Löschen Sie sie, sobald der Import geklappt hat.
- Kein Plan für den Notfall. Verlieren Sie das Master-Passwort, sind laut BSI im schlimmsten Fall alle Daten weg. Ein sicher aufbewahrter Zettel im Safe ist besser als keine Lösung.
- Gratis-Grenzen übersehen. Ein Tarif für nur ein Gerät hilft nicht, wenn Sie Passwörter auf dem Telefon brauchen. Prüfen Sie die Geräteanzahl, bevor Sie Ihre Daten importieren.
Wie wechsle ich zu einem Passwortmanager, ohne alles zu verlieren?
- Exportieren Sie die gespeicherten Passwörter aus dem Browser.
- Importieren Sie sie in den neuen Manager; Proton Pass nennt auf seiner Preisseite einen einfachen Import.
- Löschen Sie die Browser-Kopie und die Exportdatei, damit keine ungesicherte Liste zurückbleibt.
- Ändern Sie zuerst die Passwörter wichtiger Konten und lassen Sie den Manager neue erzeugen.
- Testen Sie die Anmeldung auf jedem Gerät, das Sie nutzen.
Planen Sie dafür einen ruhigen Abend ein und nicht die Minuten vor einer Reise. Wer unterwegs ohnehin öffentliche WLAN-Netze nutzt, findet im Beitrag zu VPN-Diensten ergänzende Hinweise; ein Passwortmanager ersetzt ihn nicht, und umgekehrt. NordVPN Test →
Welche Fragen stelle ich dem Anbieter, bevor ich Daten importiere?
Gerade bei Cloud-Diensten lohnt ein kurzer Check, bevor der erste Tresor gefüllt wird:
- Wo liegen die Server, und welches Datenschutzrecht gilt? Das BSI nennt den Standort als entscheidend.
- Gibt es eine unabhängige Prüfung, wer hat sie durchgeführt, und wann war das?
- Was passiert, wenn ich kündige oder der Tarif endet? Bleibt der Zugriff auf die gespeicherten Daten erhalten, und lässt sich alles exportieren?
- Welche Funktionen verschwinden beim Wechsel in den Gratis-Tarif, zum Beispiel Geräte oder Aliase?
- Wie erreiche ich den Support, wenn ich ausgesperrt bin?
Dieselben Fragen gelten, wenn Sie einen Dienst zum Newsletter-Versand wählen, bei dem Sie ebenfalls Daten Dritter anvertrauen. Brevo Erfahrungen →
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Häufige Fragen
Was ist besser, Bitwarden oder KeePass?
Bitwarden bietet laut Preisseite einen immer kostenlosen Cloud-Account mit unbegrenzt vielen Geräten, KeePass ist ein freies Programm mit einer Datenbank, die Sie selbst verwalten. Die Wahl hängt von Ihrem Aufwand und Ihrer Cloud-Skepsis ab.
Gibt es kostenlose Passkeys?
Passkeys selbst kosten nichts; es kommt auf den Speicherort an. Proton Pass (Gratis-Tarif) und Bitwarden nennen Passkey-Unterstützung auf ihren Preisseiten.
Wie viel kostet KeePass?
Laut keepass.info ist das Programm kostenlos und quelloffen.
Ist KeePass noch sicher?
Eine Sicherheitsgarantie können wir nicht aussprechen. Die Seite nennt starke Verschlüsselungsverfahren und offenen Quellcode, den jeder prüfen kann. Wie sicher es für Sie ist, hängt auch von Ihrem Master-Schlüssel und davon ab, wie Sie die Datei sichern.
Ist ein Passwortmanager im Browser sicher genug?
Das BSI hält Browser-integrierte Manager für leichter auslesbar durch Schadsoftware, weil Browser diese Funktion nicht so hoch priorisieren, und rät zu zusätzlichem Schutz.
Was passiert, wenn ich das Master-Passwort vergesse?
Im schlimmsten Fall sind alle gespeicherten Daten verloren, warnt das BSI. Dann müssen Sie jedes Konto einzeln wiederherstellen. Bewahren Sie das Master-Passwort deshalb sicher auf.
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